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Tag der offenen tür

Eine einmalige Gelegenheit für alle, die über eine Augenlaseroperation nachdenken, aber bisher nicht den Mut dazu fanden und gleichzeitig möglichst viel über die Lasermethoden erfahren möchten, bietet sich am Tag der offenen Tür, der im Refraktionszentrum Prag am Freitag, den 13. Oktober 2017 stattfindet. More

REFERENZEN SONJA DÄNZER

Mich einer Laser OP im Refrakcni Centrum Prag zu unterziehen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich hatte -3 Dioptrien beidseitig vor der OP und hatte mehrere Jahre Kontaktlinsen getragen, hatte aber auch permanent Probleme damit, weil Sie zum Beispiel meine Augen ausgetrocknet haben und ich Entzündungen des öfteren hatte. More

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Häufige Fragen

Was ist ein Refraktionsfehler?

Das Auge ist ein optisches System, welches Fotokameras nicht unähnlich ist. Die durchsichtige Hornhaut bildet die Oberfläche des Auges und ist eine Hauptkomponente des Lichtbruchsystems. Das optische Vermögen der Linse und Hornhaut ist abhängig von deren Größe. De mehr deren Oberfläche gewölbt ist, umso mehr Dioptrien entstehen. Wenn das Licht ins Auge eintritt wird es durch die Hornhaut und die Linse gebrochen und fällt auf die Netzhaut auf die Stelle des schärfsten Sehens ein. Damit das Bild scharf wird, ist es notwendig dass die Hornhaut und Linse ebenmäßig gewölbt sind und dass deren Form der Länge des Auges entspricht. Ein Missverhältnis der Augenlänge und der Brechkraft des optischen Apparates sind die Hauptursachen für refraktive (dioptrische) Fehler. Die optimale Situation, wenn die Lichtstrahlen parallel in das Auge eintreten und sich exakt auf der Netzhaut binden, wird Emetropie genannt. Wenn sich die Lichtstrahlen außerhalb der Netzhaut bündeln, handelt es sich um eine Ametropie, welche wir in Kursichtigkeit, Langsichtigkeit und Astigmatismus aufteilen können.

  • Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge zu lang oder die optische Brechkraft der Hornhaut und Linse zu stark. Dadurch bündeln sich die Lichtstrahlen noch vor der Netzhaut und das entstehende Bild wird unscharf. Dieser Fehler tritt meistens im Schulalter ein und verschlimmert sich im Laufe des Wachstums und Erwachsenwerden. Der Patient hat Probleme mit Weitsicht, Lesen ist zumeist in Ordnung. Dieser Fehler kann durch korrigierende Minusgläser (Streugläser) oder Kontaktlinsen korrigiert werden.
  • Bei der Weitsicht (Hypermetropie) ist das Auge wiederum zu kurz oder die Brechkraft der Hornhaut und der Linse zu gering. Die Lichtstrahlen bündeln sich erst hinter der Netzhaut und das Bild wird unscharf. Das Auge ist durch die Anpassung der Linsenwölbung im geringem Ausmaß fähig den Fehler zu korrigieren, allerdings nur in Grenzen und diese Fähigkeit mindert sich mit dem fortschreitenden Alter. Größere Fehler werden schon in der Kindheit sichtbar, kleinere erst im höheren Alter – der Patient hat besonders Probleme bei der Nahsicht und später auch mit der Weitsicht Dieser Fehler kann durch Plusgläser (Sammellinse) oder durch Kontaktlinsen korrigiert werden.
  • Astigmatismus ist ein Fehler, welcher durch eine unebene Wölbung der Hornhaut oder (weniger oft) der Linse verursacht wird. Die Wölbung und somit die Brechkraft unterscheiden sich in verschiedenen Achsen und das Bild auf der Netzhaut wird so unscharf und deformiert. Dieser Fehler entsteht meisten schon in der Kindheit und ist zumeist mit einen der anderen Refraktionsfehler verbunden. Astigmatismus verschlechtert die Nahsicht, sowohl auch die Fernsicht. Korrigiert wird Astigmatismus durch zylindrische Gläser oder durch spezielle Kontaktlinsen. Schwacher Astigmatismus ist physiologisch (Die Hornhaut ist praktisch niemals perfekt gewölbt)und benötigt keine Korrigierung

Was sind die heutigen Möglichkeiten für eine Korrigierung von Fehlsichten?

Refraktionsfehler können zumal durch kompensierende dioptrische Hilfen (Brillen, Kontaktlinsen) behoben werden, oder durch chirurgische Methoden. Die refraktiven chirurgischen Methoden widmen sich entweder der Hornhaut oder dem inneren des Augapfels. Die Oberfläche des Auges kann durch einen Excimerlaser, durch Thermokoagulation oder durch refraktive Einschnitte behandelt werden. Zu den innenäuglichen Eingriffen gehören z.B. die Extraktion der Linse oder das Einsetzen eines Implantates, die so genannte fakische Linse, wobei die eigene Linse unberührt bleibt.

Worauf basiert die Augenlaseroperation?

Die Basis einer Excimerlaseroperation basiert in der Modellierung des Gewebes der Hornhaut durch einen Laserstrahl von einer Wellenlänge von 193 nm. Dieser Laser ist in der Lage schonend eine festgelegte Menge der Hornhautschicht zu entfernen. So kann eine Sehschwäche gemildert oder ganz entfernt werden. Die Energie des Lasers löst die Verbindung zwischen den Molekülen der Netzhautstruktur, womit es zu derer Verdampfung kommt. Jeder Puls des Excimerlasers kann Netzhautmaterial mit einer Genauigkeit von 0,25! Mikronen entfernen. Die Verteilung der Laserpulse wird durch Blenden von einem Computer gesteuert und durch die Abtragung des Gewebes kommt es zu einer Veränderung der Hornhautkrümmung und somit auch zu einer Veränderung derer optischen Brechkraft.

Bei Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut in ihrem zentralen Bereich abgeflacht, womit sie weniger Lichtbrechend wird. Bei Weitsichtigkeit hingegen wird eine steilere Form und somit einer höhere Brechkraft erstrebt. Bei Astigmatismus wird die Fehlsicht durch eine Glättung der Hornhautunebenheiten korrigiert. Da der Excimerlaser „kalte“ Strahlung produziert, droht keine Gefahr einer Hitzeschädigung des Hornhautgewebes oder anderer Augenstrukturen. Die hohe Genauigkeit, gute Voraussehbarkeit der Brechkraftveränderung und Sicherheit stellen die Excimerlaseroperationen an die Spitze der gegenwärtigen refraktiven chirurgischen Methoden.

Der Excimerlaser kann auch für Heilungszwecke eingesetzt werden, wie zum Beispiel zur Beseitigung von Oberflächennarben auf der Hornhaut.

Kann die Laseroperation die Notwendigkeit einer Lesebrille nach dem 40. Lebensjahr beseitigen?

Nein. Die Notwendig einer Lesebrille für die Nahsicht nach dem 40.-45. Lebensjahr (die Presbyopie / Alterssichtigkeit) ist nicht tatsächlich ein Augenfehler, sondern eine Folge der natürlichen Alterung des Auges und des Verlustes der Fähigkeit der Anpassungsfähigkeit – der Fokussierung in der Nahsicht. Diese Fähigkeit sinkt schon in der Kindheit, was sich mit dem schrittweißen Entfernen des Nachsichtspunktes (der naheste Punkt vor dem Auge, welcher noch scharf sichtbar ist) äußert. Um das 40.-45. Lebensjahr verschiebt sich die Entfernung des Nahsichtspunktes auf etwa 30-45cm vom Auge und der Patient hat so Probleme mit der Nahsicht und beim Lesen. Die gegenwärtige refraktiven Lasermethoden sind noch nicht in der Lage die Presbyopie zuverlässig zu behandeln.

Was ist der Unterschied zwischen der LASIK und der PRK Operation?

  • Die LASIK (Laser in Situ Keratomileusis ) ist die modernste Methode, welche zurzeit von allen führenden Einrichtungen international für die Heilung von Kurzsichtigkeit, Langsichtigkeit und Astigmatismus bevorzugt wird. Das Prinzip der Operation basiert auf einer mikrochirurgischen Beschneidung der dünnen Hornhautkalotte (160 Mikronen) und nachfolgender Laserbehandlung der tieferen Hornhautregionen unterhalb der aufgeklappten Lamelle. Nach der Bearbeitung der tieferen Hornhautregion wird die Lamelle wieder in ihre Ursprungsposition zurückgeklappt. Zu ihrer Befestigung genügen wenige Minuten und es wird kein Nähen und keine schützende Augenkontaktlinse benötigt. Die Genesung nach der LASIK verläuft sehr schnell und praktisch schmerzlos, die Sichtrehabilitation dauert nur wenige Tage und ermöglicht so eine frühe folgende Operation des zweiten Auges. Die Einschränkungen für den Patienten bleiben so nach der Operation so kurz wie möglich. Die LASIK stellt höhere Ansprüche auf die Durchführung, auf die technische Ausstattung der medizinischen Einrichtung und auf die Erfahrenheit der Chirurgen. Allerdings stellen die hohe Genauigkeit, die gute postoperative Stabilität und der schmerzlose Operations- und Nachoperationsverlauf die LASIK eindeutig vor die PRK.
  • Die PRK (Photorefraktive Keratektomie) Methode basiert auf der Modellierung der Hornhautkrümmung durch mechanische Beseitigung der oberen Zellschichten (Epithel). Nach der Anästhesie des Auges durch Augentropfen und nach Abtragung des Epithels, wird in den oberen Schichten des Stromats der Lasereingriff durchgeführt. Da die Epithelschicht des Auges als ein natürlicher Schutz funktioniert, wird das Auge nach der Operation sehr schmerzhaft und muss deswegen mit einer schützenden Augenlinse behandelt werden. Die Epithelschicht regeneriert sich in der Regel binnen weniger Tage, trotzdem ist die Genesung in den ersten Tagen schmerzhaft und die Sicht trübe. Die definitive Genesung und Stabilisierung der Sicht sind sehr individuell und liegen zwischen einigen Wochen bis Monaten. Die PRK ist eine Alternative zur LASIK Operation für die Beseitigung von milderer Kurzsichtigkeit .

Was sind Hornhauteinschnitte?

Die astigmatische Keratotomie (Einschnitte der Hornhaut) ist eine mikrochirurgische Methode zur Behandlung von Astigmatismus. Das Prinzip besteht in der Durchführung von Einschnitten in den Hornhautrand mit einem speziellen Diamantmesser. Durch verschiedene Längen, Tiefen und Positionen der Einschnitte lässt sich so die gewünschte Veränderung der Hornhautkrümmung und somit eine Korrigierung des Astigmatismus erzielen. Bei stärkeren Fällen von Astigmatismus und kombinierten Augenschwächen kommt eine Kombination dieser Methode mit der LASIK in Frage. In der ersten Phase wird mithilfe der Einschnitte der Hornhautastigmatismus gemildert und nach der Heilung der Einschnitte und einer Refraktionsstabilisierung (etwa 6 Monate nach den Einschnitten) kann dann eine Laserbehandlung durchgeführt werden.

Ist jeder für eine Laserbehandlung geeignet?

Nein. Deswegen muss sich jeder Interessent vor der Operation einer detaillierten Voruntersuchung und einer Konsultation mit dem Arzt unterziehen. Es gibt nämlich pathologische Zustände bei welchen ein solcher Eingriff nicht möglich ist. Zu den weiteren Kriterien gehören auch Alter, Gesamtzustand des Patienten, seine eventuellen Krankheiten und eingesetzten Medikamente. Alles dies könnte denn Heilungsverlauf nach der Operation verändern oder komplizieren. Bedingung für eine refraktive Operation ist ein alter von mindestens 18 Jahren, eine stabile Sicht (d.h. die Sehschwäche ist mindestens 2 Jahre stabil und wird nicht schlechter) und Abwesenheit von ernsthaften Krankheiten der Augen und generell, welche den Heilungsverlauf beeinflussen könnten. Es ist nicht ratsam den Eingriff während einer Schwangerschaft oder der Stillzeit durchführen zu lassen. Wichtig ist auch die Beziehung zwischen den Erwartungen des Patienten und den realistischen Korrigierungsmöglichkeiten.

Bei welchen Erkrankungen ist eine Laseroperation nicht ratsam?

Allgemein handelt es sich besonders um Systemerkrankungen, Immunitätsstörungen oder um fortgeschrittene Stadien von metabolischen Erkrankungen (z.B. Diabetes). Bei Augenerkrankungen handelt es sich besonders um verschiedene pathologische Zustände der Hornhaut (z.B. Keratokonus, Hornhautdystrophie, abnormal dünne Hornhaut), grauer und grüner Star, ernsthafte Erkrankungen der Netzhaut, usw. Der Eingriff ist auch nicht geeignet für Patienten die eine Herpes-Erkrankung der Hornhaut durchgemacht haben oder Personen mit gestörter Tränenbildung.

Ist Schielen (Strabismus) ein Hindernis für die Durchführung der Laserbehandlung?

Generell nicht. Bei jedem Patienten mit diesem Problem ist es allerdings ratsam vor der Laserbehandlung eine spezialisierte strabologische Untersuchung durchzuführen, weil es bestimmte Zusammenhänge zwischen der Lage der Augen und dioptrischen Mängeln gibt. In bestimmten Fällen könnte eine Beseitigung des dioptrischen Mangels zu einer Verschlimmerung des Strabismus oder auch zu sehr unangenehmer Doppelsicht (sogenannte. Diplopie) führen. Bei Patienten, bei denen dieses Risiko präsent ist, ist es nicht ratsam eine Laserbehandlung durchzuführen.

Gibt es eine Altersbegrenzung für die Laserbehandlung?

Refraktionsbehandlungen werden von uns nicht bei Personen unter 18 Jahren durchgeführt. Eine andere Begrenzung gibt es nicht, allerdings ist es notwendig sich bewusst zu sein, dass Patienten in einem prebyopischen Alter (d.h. über 40 Jahre) nach einer Beseitigung der Kurzsichtigkeit früher oder später trotzdem eine Lesebrille benötigen werden. Außerdem besteht beim höheren Alter auch ein erhöhtes Risiko von Nebenerkrankungen bei welchen es nicht ratsam ist die Operation durchzuführen (z.B. grauer und grüner Star).

Wie viele Dioptrien können durch die Laserbehandlung beseitigt werden?

Das liegt vor allem an der Art der Fehlsicht und an der Dicke der Hornhaut des Patienten. Das Prinzip der Operation besteht in der Entfernung einer bestimmten Menge vom Hornhautgewebe und somit in derer Verdünnung. Damit der Eingriff sicher ist und das Auge nach der Operation geschwächt wird, darf die Hornhautdicke nicht allzu viel vermindert werden. Die Dicke der Hornhaut spielt bei der Entscheidung wie viele Dioptrien beseitigt werden können eine besonders wichtige Rolle. Die durchschnittliche Dicke der Hornhaut in derer zentralen Region (wo sie am dünnsten ist) ist ungefähr 550 Mikronen. In solchen Fällen kann eine Kurzsichtigkeit bis -8,0 /-9,0 Dioptrien beseitigt werden. Bei Patienten mit einer großen Fehlsicht und dünnen Hornhaut ist es sicherer nur ein teilweise Korrektur durchzuführen oder eine andere Behandlungsmethode zu wählen (z.B. Einsetzung einer fakischen Linse).

Bei Weitsichtigkeit können etwa +3 Dioptrien behandelt werden. Bei höheren Fehlsicht ist es ratsamer eine andere Behandlungsmethode zu wählen (fakische Linse bei jüngeren Patienten, eventuell eine Linsenextraktion bei älteren Patienten).

Können Komplikationen auftreten?

Genau wie bei jeder anderen chirurgischen Operation besteht auch hier ein Komplikationsrisiko. Durch eine detaillierte Voruntersuchung, eine Präzise Durchführung der Operation und bei der Einhaltung aller Nachoperationsanweisungen lässt sie jedoch dieses Risiko minimalisieren. Zu den öftesten Komplikationen gehört eine nichtausreichende Korrektur des Sehfehlers, wo nach der Operation eine Restfehlsicht besteht. In den meisten Fällen dieser Komplikation (90-95%) ist dieser Restfehler minimal und bedarf keiner weiteren Korrektur. In den anderen Fällen kann eine Nachkorrektur durchgeführt werden

Komplikationen können z.B. verlängerte Heilungszeiten der Hornhautoberfläche sein. In solchen Fällen werden künstliche Tränen oder eventuell zeitweilige Kontaktlinsen benutzt. Die Augen können nach der Operation vorübergehen sensitiver sein, besonders in trockenen und staubigen Umgebungen.

Selten kann es zu Komplikationen währen der Heilung oder Bildung der Hornhautlamelle kommen. Diese Komplikationen werden meistens mit einer lokalen Augentropfentherapie oder eine Korrektionsoperation behandelt.

Ist die Operation schmerzhaft?

Der Patient ist während der Operation beim vollen Bewusstsein, das Auge wird jedoch lokal betäubt. Der Eingriff ist deswegen bei allen aufgeführten Methoden schmerzlos.

Die Nachoperationsheilung nach der LASIK wird von Patienten sehr gut vertragen. Die meisten Patienten haben 3-4 Stunden nach der Operation keine oder nur minimale Schwierigkeiten (leichter Augenreiz, trockene Augen, Lichtempfindlichkeit). In den allermeisten Fällen müssen keine Kontaktlinsen nach der Operation getragen werden, dass Auge wird nur während der ersten Nacht durch einen Verband geschützt und die schnelle und schmerzlose Heilung ermöglicht die Rückkehr in den Alltag schon am Folgetag der Operation.

Nach einer PRK Operation bleibt die Augenhornhaut ungeschützt und die Heilung, welche 3 bis 4 Tage dauert, wird zumeist begleitet mit einer erhöhten Lichtempfindlichkeit, vorübergehenden Schmerzen oder Augenreizen. Die Schwierigkeiten können durch einen Augenverband, schützenden Kontaktlinsen und Augentropfen, eventuell mit schmerzlindernden Tropfen gemildert werden.

Wie gut kann ich nach der Operation sehen?

Nach der LASIK Behandlung ist die Rehabilitation der Sehkraft sehr schnell. Direkt nach der Operation kann die Sehkraft durch milde Schwelungen, Lichtempfindlichkeit und Tränenbildung negativ beeinträchtigt sein, allerdings schon nach wenigen Stunden kommt es zu einer markanten Verbesserung der Sehschärfe. Bei kurzsichtigen Patienten können die vorübergehende absichtliche Überkorrektur und der dioptrische Unterschied zwischen den Augen zu einer zeitweiligen Verschlechterung der Nachsichtsschärfe führen. Bei jüngeren Patienten verschwinden diese Probleme relativ schnell, bei älteren Patienten im presbyopischen Alter (über 40 Jahre) wird die Entfernung der Kurzsichtigkeit früher oder später die Notwendigkeit einer Lesebrille bedeuten. Zu einer definitiven Stabilisierung der Sehkraft kommt es ungefähr nach einem Monat, bei Weitsichtigen Patienten kann diese Rehabilitationszeit länger dauern. Zwischen der Operation des ersten und des zweiten Auges kommt es zwischen den Augen zu einem dioptrischen Unterschied, welcher sich mit dem Tragen einer Kontaktlinse oder dem Austausch eines dioptrischen Brillenglases mit einem normalen Glas ausgleiche lässt.

Bei einer PRK Operation ist die Sichtrehabilitation länger und zu einer definitiven Stabilisierung der Sehkraft kommt es nach einigen Wochen bis Monaten.

Nach Laserbehandlungen kann es zu einer milden Verringerung der Kontrastsensitivität kommen, im Dunkeln kann sich ein sogenannter „Glare“-Effekt bemerkbar machen. Die Intensität dieses Effekts sinkt meistens relativ schnell in den ersten Wochen nach der Operation.

Kann die Sehschwäche komplett beseitigt werden? Kann es zu einer erneuten Verschlechterung kommen?

Nicht immer lässt sich eine dioptrische Fehlsicht komplett entfernen. Kriterien sich Ausmaß und Art des Sehfehlers und die voroperative Dicke der Hornhaut. Die Veränderung der Hornhautkrümmung bedeutet ihre Verdünnung. Damit der Eingriff sicher bleibt und das Auge nicht geschwächt wird, kann die Hornhaut nicht zuviel verdünnt werden. In solchen Fällen (dünne Hornhaut, starker Sehfehler) ist es sicherer nur eine teilweise Milderung des Sehfehlers durchzuführen. Eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Resultat ist eine gute Kooperation mit dem Patienten währen des Eingriffs. Über das endgültige Resultat entscheidet auch die individuelle nachoperative Verheilung der Hornhaut. Die relativ verschiedene Intensität der Verheilung ist die meiste Ursache für eine mögliche Restfehlsicht, welche allerdings in den meisten Fällen (90%) minimal ist und keiner weiteren Korrektur bedarf. Im Bedarfsfall lässt sich die Restfehlsicht mit einer schwachen Brille oder eventuell mit einer Nachoperation beseitigen. Einer der Hauptvorteile der LASIK ist die sehr gute nachoperative Stabilität. Eine Voraussetzung für die Operation ist dass die Sehschwäche stabil ist, d.h. mindestens ein bis zwei Jahre unverändert geblieben ist. Bei starken Fehlsichten, besonders bei Weitsichtigkeit und bei Astigmatismus, kann eine teilweise Rückkehr der Fehlsicht nicht ausgeschlossen werden.

Sind Laseroperationen langfristig sicher?

Die Laserstrahlen sind nur in einer genau festgesetzten Region des Hornhautgewebes wirksam. Die innenäuglichen Strukturen werden durch den Eingriff nicht beeinflusst. Eine Reihe von medizinischen Studien hat keinen negativen Einfluss auf die spätere Entstehung von anderen Augenerkrankungen, wie z.B. grauer oder grüner Star, festellen können.

Wie lange werden Laseroperation schon in der CR und weltweit durchgeführt?

Die ersten refraktiven Lasereingriffe wurden in der Welt schon in den 80. Jahren durchgeführt, in der CR dann am Anfang der 90. Jahre. Zuerst wurde die PRK Methode eingesetzt, späte ungefähr Mitte der 90. Jahre wurde von refraktiven Chirurgen mehr und mehr die LASIK Methode bevorzugt. Mit beiden Methoden haben die Chirurgen des Laserzenters extensive Erfahrungen. Die PRK Methode wenden sie seit dem Jahr 1995 an, die LASIK seit 1996.

Was umfasst die Voruntersuchung?

Die Voruntersuchung ist ein Teil eines jedes Eingriffes und umfasst eine Anamnese der Augen und des Gesamtzustandes des Patienten. Es werden genaue Werte der Fehlsicht festgestellt. Gemessen werden Werte wie z.B. die Hornhautdicke und Krümmung, Tränenbildung, innenäuglicher Druck. Nach der Erweiterung der Pupillen durch spezielle Augentropfen werden auch das vordere und hintere Segment des Auges detailliert untersucht. Im Falle der Notwendigkeit werden auch weitere spezielle Untersuchungen durchgeführt (Schielenmessung, Sehfelduntersuchung, etc.). Aufgrund dieser Untersuchung kann der Arzt dann festlegen, ob eine refraktive Behandlung für den Patienten in Frage kommt und welche Methode die beste wäre. Die Patient wird mit dem Verlauf der Operation und der Nachoperationszeit detailliert bekannt gemacht und kann dann zur Operation bestellt werden.

Vor der Voruntersuchung und der Operation dürfen mindestens 3 Tage (besser eine Woche) unbedingt keine Kontaktlinsen getragen werden (bei „harten“ Kontaktlinsen 3 Wochen). Weiter sollten die Augen nicht geschminkt werden. Ansonsten ist keine weitere besondere Vorbereitung notwendig.

Wie verläuft der eigentliche Eingriff? Kann ich beim Eingriff nicht zwinkern oder das Auge bewegen?

Der eigentliche Lasereingriff ist eine Frage von wenigen Sekunden. Eine gesamte PRK Operation dauert etwa 10 Minuten, eine LASIK etwa 15 Minuten. Die Eingriffe sind schmerzlos und werden nur mit einer Betäubung des Auges durch Augentropfen durchgeführt. Der Patient liegt währen der Operation und die Augenlieder sind mit einer Klammer fixiert. Die Wimpern und die Augenregion sind durch eine spezielle sterile Folie verdeckt. Die Aufgabe des Patienten währen der Operation ist ruhig zu liegen und zu versuchen in den Fixationspunkt zu sehen (ein blinkender roter Punk, etwa 50cm vor dem Auge). Die Position des Auges wird währen der gesamten Operation von einem sogenannten Eye-Tracker beobachtet, welches bei den kleinsten Bewegungen des Auges die Richtung der Laserpulse modifiziert und so eine Abweichung verhindert. Die moderne Lasergeneration setzt ein hoch effektives Eye-Tracking System ein, welches auch eine sehr genaue Beseitigung der Fehlsicht bei weniger gut kooperierenden Patienten ermöglicht. Der Verlauf der Operation wird durch den Operator mit einem Mikroskop beobachtet und dieser kann den Eingriff in jedem Moment sofort abbrechen.

Wann kann das zweite Auge operiert werden?

Bei der LASIK operieren wir beide Auge normalerweise binnen einer Woche (bei einigen Patienten ob die Dioptrien sind nicht hoher als -4,0 ist es möglich die Operation beider Augen gleichzeitig durchzuführen) . Bei Korrektionen von Weitsichtigkeit und bei einer PRK Operation ist es ratsam 1 Monat zu warten. Die Operation des zweiten Auges sollte dann nicht durchgeführt werden, solange es nicht zu einer Stabilisation und Heilung des ersten Auges kommt.

Welche Maßnamen sind in der Nachoperationszeit notwendig?

Besonders in den ersten Tagen nach der Operation darf das Auge in keinem Falle gerieben oder durch anderen Kontakt anders belastet werden. Kontaktsport, Schwimmen, Sauna, Solarium und Aufenthalte in sehr staubigen oder verrauchten Räumen sind nicht ratsam. Vorsichtig sollte man auch beim Waschen des Gesichtes und der Haare sein, Frauen sollten während den ersten zwei bis drei Wochen nicht ihre Augen schminken. Der Patient kann ansonsten alltägliche Arbeiten ohne Einschränkungen verrichten. Autofahren kann in den ersten Tagen durch eine nicht komplett stabile Sicht, durch den dioptrischen Unterschied beider Augen oder durch den Glare Effekt (Nachsichtphänomen) eventuell kompliziert sein. Zurückhaltung ist deshalb angebracht und die Sicherheit der eigenen und anderen Personen stehen an erster Stelle.

Wie lange nach der Operation müssen Augentropfen benutzt werden?

Die Dauer der Behandlung ist vor allem an dem Typ und dem Verheilungsverlauf des Auges abhängig. Bei der LASIK ist die Heilung sehr schnell und Augentropfen müssen in der Regel nur 1 – 2 Wochen benutzt werden. Bei der PRK dauert die Verheilung länger und Augentropfen müssen bis zu einigen Monaten benutzt werden.



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