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NEUHEITEN
Tag der offenen tür

Eine einmalige Gelegenheit für alle, die über eine Augenlaseroperation nachdenken, aber bisher nicht den Mut dazu fanden und gleichzeitig möglichst viel über die Lasermethoden erfahren möchten, bietet sich am Tag der offenen Tür, der im Refraktionszentrum Prag am Freitag, den 13. Oktober 2017 stattfindet. More

REFERENZEN SONJA DÄNZER

Mich einer Laser OP im Refrakcni Centrum Prag zu unterziehen, war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich hatte -3 Dioptrien beidseitig vor der OP und hatte mehrere Jahre Kontaktlinsen getragen, hatte aber auch permanent Probleme damit, weil Sie zum Beispiel meine Augen ausgetrocknet haben und ich Entzündungen des öfteren hatte. More

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Fachausdrücke

AMBLYOPIE - Schwachsichtigkeit des Auges ist eine Störung der Sehschärfe, entsteht meistens in der Kindheit durch Schielen oder einen starken Sehfehler oder durch Anisometropie (hoher Dioptrieunterschied zwischen beiden Augen) oder durch andere Erkrankungen (angeborener grauer Star, usw.). Die Sehkraft eines Kindes entwickelt sich bis in 6. bis 8. Lebensjahr und jedes Hindernis einer normalen Funktion des Augenapparates während der Kindheit kann das Auge dauerhaft schwächen. In der Praxis heißt dies, dass das Auge auch mit den besten Korrigierungshilfen (Brillen, Kontaktlinsen) keine solche Schärfe erreichen kann wie ein gesundes Auge. Dies limitiert auch einen möglichen Effekt einer refraktiven Operation. Die kann nur einen dioptrischen Fehler, aber keine Amblyopie beseitigen.

ASTIGMATISCHE KERATOTOMIE ("Hornhauteinschnitte") - Die astigmatische Keratotomie (Einschnitte der Hornhaut) ist eine mikrochirurgische Methode zur Behandlung von Astigmatismus. Das Prinzip besteht in der Durchführung von Einschnitten in den Hornhautrand mit einem speziellen Diamantmesser. Durch verschiedene Längen, Tiefen und Positionen der Einschnitte lässt sich so die gewünschte Veränderung der Hornhautkrümmung und somit eine Korrigierung des Astigmatismus erzielen. Bei stärkeren Fällen von Astigmatismus und kombinierten Augenschwächen kommt eine Kombination dieser Methode mit der LASIK in Frage. In der ersten Phase wird mithilfe der Einschnitte der Hornhautastigmatismus gemildert und nach der Heilung der Einschnitte und einer Refraktionsstabilisierung (etwa 6 Monate nach den Einschnitten) kann dann eine Laserbehandlung durchgeführt werden.

ASTIGMATISMUS - ist ein Fehler, welcher durch eine unebene Wölbung der Hornhaut oder (weniger oft) der Linse verursacht wird. Die Wölbung und somit die Brechkraft unterscheiden sich in verschiedenen Achsen und das Bild auf der Netzhaut wird so unscharf und deformiert. Dieser Fehler entsteht meisten schon in der Kindheit und ist zumeist mit einen der anderen Refraktionsfehler verbunden. Astigmatismus verschlechtert die Nahsicht, sowohl auch die Fernsicht. Korrigiert wird Astigmatismus durch zylindrische Gläser oder durch spezielle Kontaktlinsen. Schwacher Astigmatismus ist physiologisch (Die Hornhaut ist praktisch niemals perfekt gewölbt)und benötigt keine Korrigierung.

 


EPI-LASIK - Oberflächenmethode der Laser-Refraktionschirurgie, ähnlich der LASEK-Methode und PRK. Die deckende Oberflächenschicht wird hierbei mit einem speziellen "Epikeratom" weggeschnitten. Bei dem eigentlichen Lasereingriff wird dann eine dünne Schicht des Hornhautstromas entfernt. Am Ende der Operation wird der Epithellappen an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt. Im Verlauf der nächsten Tage kommt es zur Wiederanhaftung und Regeneration des Epithels. Am Ende der Operation, ähnlich wie beim PRK-Verfahren, muss das Auge mit einer speziellen Kontaktlinse verdeckt werden, die das Auge während der ersten Tage der Verheilung schützt und Schmerzhaftigkeit lindert. Die Kontaktlinse bleibt in der Regel vier Tage im Auge. Die meisten Leute spüren in den ersten Tagen eine mit der Heilung der Augenoberfläche verbundene Schmerzhaftigkeit. Auch die Rehabilitation des Sehsinns ist länger als beim LASIK-Verfahren. Zur vollständigen Stabilisierung des Sehsinns kommt es meistens im Verlauf von einigen Monaten.

EXCIMER LASER - Ein Excimer Laser ist ein computergesteuerter ultravioletter Lichtstrahl von einer Wellenlänge von 193 Nanometer. Dieses Gerät ist in der Lage die Hornhautoberfläche so zu modellieren, dass somit das Auge Licht korrekt auf die Netzhaut projizieren kann. So kann eine Sehschwäche gemildert oder ganz entfernt werden. Die Energie des Lasers löst die Verbindung zwischen den Molekülen der Netzhautstruktur, womit es zu derer Verdampfung kommt. Jeder Puls des Excimerlasers kann Netzhautmaterial mit einer Genauigkeit von 0,25! Mikronen entfernen (ein menschliches Haar ist etwa 50 Mikronen dick). Je mehr von der Netzhaut abgetragen wird, desto mehr wird die Sehkraft des Auges geändert. Excimerlaser produzieren ein so genanntes kaltes Licht, welches gerade für die refraktive Chirurgie ideal ist, weil es nicht zu einer Hitzeschädigung der Hornhaut kommt. Die Genauigkeit, Berechenbarkeit der Ergebnisse und Sicherheit, reiht die Laserbehandlung mit Excimerlasern zu den führenden aller refraktiven Behandlungsmethoden.

EYE-TRACKER - Die Position des Auges wird währen der gesamten Operation von einem sogenannten Eye-Tracker beobachtet, welches bei den kleinsten Bewegungen des Auges die Richtung der Laserpulse modifiziert und so eine Abweichung verhindert. Die moderne Lasergeneration setzt ein hoch effektives Eye-Tracking System ein, welches auch eine sehr genaue Beseitigung der Fehlsicht bei weniger gut kooperierenden Patienten ermöglicht.

FAKISCHE LINSE - es handelt sich um eine künstliche innenäugliche, welche in das Auge des Patienten eingeführt wird, wobei die natürliche Linse unberührt bleibt. Die künstliche Linse kann in die vordere Kammer des Auges implantiert werden, also vor die Iris, oder in die hintere Kammer, d.h. vor die eigene Linse. Es geht also mehr oder weniger um ein implementiertes Brillenglas im Auginnerem. Dies wird besonders bei sehr starken refraktiven Fehlen praktiziert, wo ein Lasereingriff nicht mehr hilfreich währe oder wo die Hornhaut für einen Lasereingriff zu dünn ist.

GLARE (starbusting, halo) - Lichtphänomene bei Dämmerung und Dunkelheit (Vernebelte sicht, Defokussierung, versplittertes Licht) sind teilweise ein natürliches Vorkommen bei erweiterten Pupillen bei schwachem Licht und einem unterschiedlichem Lichtbruch in der zentralen und peripheren Region der Hornhaut. Diese Phänomen ist von den meisten Brillen- und Kontaktlinsenträgern bekannt und kann in einem bestimmten Ausmaß auch nach Laseroperationen vorkommen. Die Intensität dieses Effekts hängt mit der Höhe der beseitigten Dioptrien zusammen, der Breite der optischen Zone und der Breite der Pupille zusammen. Bei einer starken Fehlsicht, dünner Hornhaut und weiten Pupillen ist auch das Risiko eines Aufkommens dieser Effekte in der Nachoperationszeit adäquat höher und in einem solchem Fall sollte die Durchführung einer solchen Operation gründlich erwägt werden.

HAZE - ist eine mögliche Komplikation bei der Verheilung der Hornhaut nach einer PRK Operation. Es handelt sich um die Vertrübung der Hornhaut, verursacht durch eine Vernarbung der gestörten Basalmembrane des Hornhautgewebes. Eine milde Vertrübung hat meistens keine Auswirkung auf die Sehfunktionen, bei stärkeren Vertrübungen kann die Sehkraft verschlechtert sein. Behandelt wird dieser Effekt mit einer langzeitigen Applikation von kortikoiden Tropfen. Bei LASIK Operationen tritt diese Komplikation meistens nicht auf.

HYPERMETROPIE - siehe Weitsichtigkeit

KATARAKTA - oder auch grauer Star, meistens erworben, weniger oft angeboren. Es handelt sich um eine Vertrübung der menschlichen Linse und kommt meistens nach dem 50. bis 60. Lebensjahr vor, als Folge metabolischer Veränderungen in der Linse. Es kann sich aber auch um eine Folgekomplikation anderer Augen- oder Gesamterkrankungen handeln (z.B. Diabetes) oder als Konsequenz einiger Medikamente oder Unfälle. Katarakte können nur chirurgisch behandelt werden. Die getrübte Linse wird entnommen und mit einer künstlichen Linse ersetzt, welche in Hülle der alten Linse einoperiert wird.

KLARLINSEN EXTRAKTION (CLE - Clear Lens Extraction) - eine weitere Möglichkeit zur Behebung von Refraktionsfehlern, besonders bei hoher Hypermetropie bei Patienten über 40 Jahren. Die Basis dieser Operation ist die Beseitigung der eigenen Linse und das Einsetzten einer künstlichen Linse, so, dass der refraktive Fehler korrigiert wird. Die Operation wird ähnlich wie bei einer Operation vom grauen Star durchgeführt, d.h. Ersetzung der vertrübten Linse.

KURZISCHTIGKEIT (myopie) - ist das Auge zu lang oder die optische Brechkraft der Hornhaut und Linse zu stark, bündeln sich die Lichtstrahlen noch vor der Netzhaut und das entstehende Bild wird unscharf. Dieser Fehler tritt meistens im Schulalter ein und verschlimmert sich im Laufe des Wachstums und Erwachsenwerden. Der Patient hat Probleme mit Weitsicht, Lesen ist zumeist in Ordnung. Dieser Fehler kann durch korrigierende Minusgläser (Streugläser) oder Kontaktlinsen korrigiert werden. 

 


LASEK - Oberflächenmethode der Laser-Refraktionschirurgie, die eigentlich eine Variante der älteren Methode PRK ist. Die deckende Oberflächenschicht wird hierbei nicht ganz entfernt, sondern wird in Form eines dünnen Lappens nach Anwendung einer speziellen Lösung abpräpariert. Bei dem eigentlichen Lasereingriff wird dann eine dünne Schicht des Hornhautstromas entfernt. Am Ende der Operation wird der Epithellappen zurück an seine ursprüngliche Stelle gelegt. Im Verlauf der nächsten Tage kommt es zur Wiederanhaftung und Regeneration des Epithels. Am Ende der Operation, ähnlich wie beim PRK-Verfahren, muss das Auge mit einer speziellen Kontaktlinse verdeckt werden, die das Auge während der ersten Tage der Verheilung schützt und Schmerzhaftigkeit lindert. Die Kontaktlinse bleibt in der Regel vier Tage im Auge. Die meisten Leute spüren in den ersten Tagen eine mit der Heilung der Augenoberfläche verbundene Schmerzhaftigkeit. Auch die Rehabilitation des Sehsinns ist länger als beim LASIK-Verfahren. Zur vollständigen Stabilisierung des Sehsinns kommt es meistens im Verlauf von einigen Monaten.

LASIK (LASer In situ Keratomileusis) - ist die modernste Methode, welche zurzeit von allen führenden Einrichtungen international für die Heilung von Kurzsichtigkeit, Langsichtigkeit und Astigmatismus bevorzugt wird. Das Prinzip der Operation basiert auf einer mikrochirurgischen Beschneidung der dünnen Hornhautkalotte (ca. 160 - 180 Mikronen) und nachfolgender Laserbehandlung der tieferen Hornhautregionen unterhalb der aufgeklappten Lamelle. Nach der Bearbeitung der tieferen Hornhautregion wird die Lamelle wieder in ihre Ursprungsposition zurückgeklappt. Zu ihrer Befestigung genügen wenige Minuten und es wird kein Nähen und keine schützende Augenkontaktlinse benötigt. Die Genesung nach der LASIK verläuft sehr schnell und praktisch schmerzlos, die Sichtrehabilitation dauert nur wenige Tage. Die Einschränkungen für den Patienten bleiben so nach der Operation so kurz wie möglich. Die hohe Genauigkeit, die gute postoperative Stabilität und der schmerzlose Operations- und Nachoperationsverlauf die LASIK eindeutig vor die PRK.

MONOVISION - Ein bei Korrektion dioptrischer Fehler kurzsichtiger Patienten im presbyopischen Alter (Patienten über 45, die unterschiedliche Dioptrien für Nah- und Weitsicht haben) eingesetztes Verfahren. Bei einem Auge wird ein geringer Minusfehler in der Ferne belassen (ca. - 1,5 Dioptrien). Dieses Auge sieht dann nah besser, das andere Auge wird dann voll in der Ferne korrigiert. Das Ergebnis ermöglicht eine verwendbare Sicht bei beiden Abständen, kann aber das räumliche Sehen beeinträchtigen, weshalb es sich empfiehlt, die Situation vor dem Eingriff z.B. mithilfe von Kontaktlinsen zu simulieren.

MULTIFOKALE INTRAOKULARE LINSE - eine künstliche intraokulare Linse, die im Gegensatz zur sog. monofokalen künstlichen Linse dank einer einzigartigen Anordnung der optischen Zonen Nah- und Fernsicht ermöglicht, ähnlich wie bei multifokalen Brillen oder Kontaktlinsen. Sie wird zur Behandlung dioptrischer Fehler insbesondere bei Patienten im presbyopischen Alter (über 45) eingesetzt, wenn die natürliche menschliche Linse ihre Elastizität einbüßt und damit die Fähigkeit, die Sehschärfe nah und fern umzustellen (PRELEX, CLE).

MYOPIE - siehe Kurzsichtigkeit

ORBSCAN - wird zur Untersuchung der Hornhaut und des vorderen Augensegments verwendet. Sie ermöglicht eine sehr detaillierte Analyse der vorderen, aber auch, was einzigartig ist, der hinteren Oberfläche der Hornhaut, eine genaue Bestimmung der Hornhautdicke in ihrem gesamten Umfang, eine Tiefenmessung der vorderen Augenkammer und eine Messung der Pupillenweite. Gerade die Krümmungswerte und die Hornhautdicke sowie die Pupillenweite stellen wichtige Parameter dar, die zur Aufdeckung von Zuständen unerlässlich sind, die eine Kontraindikation für den Lasereingriff bedeuten (zu dünne Hornhaut, vorderer bzw. hinterer Keratokonus usw.). Das Gerät ermöglicht auch eine räumliche 3D-Simulation des vorderen Augensegments sowie die Bestimmung einer Reihe weiterer Parameter, die zur genauen Auswertung der präoperativen und postoperativen Befunde notwendig sind.

PACHYMETRIE - Messung der Hornhautdicke. Es handelt sich um eine notwendige Untersuchung vor einer Laseroperation und spielt eine große Rolle bei der Entscheidung, wie viele Dioptrien beseitigt werden können. Die Messung wird meistens nach einer Augenbetäubung durch Augentropfen mit einer Ultraschallsonde durchgeführt. Eine modernere und genauere Methode ist die Messung der Hornhautdicke durch optische Methoden, wie z.B. mit dem Gerät Orbscan. Diese Untersuchung ermöglicht die Messung der Hornhaut in ihrer gesamten Fläche, inkl. der Auffindung der dünnsten Stelle. Die Untersuchung ist kontaktlos und das Auge muss nicht betäubt werden.

PRELEX (Presbyopic Lens Exchange) - Austausch der menschlichen Linse gegen eine künstliche, wird zur Behandlung dioptrischer Fehler insbesondere bei Patienten im presbyopischen Alter (über 45) eingesetzt, wenn die natürliche menschliche Linse ihre Elastizität einbüßt und damit die Fähigkeit, die Sehschärfe nah und fern umzustellen. Dieser Eingriff ist besonders bei Patienten empfehlenswert, die bereits unterschiedliche Dioptrien bei Nah- und Weitsicht haben. Die Operation ist identisch mit der des grauen Stars. Die menschliche Linse wird mithilfe eines Ultraschallgeräts zur Fakoemulsifikation entfernt und die künstliche wird in ihre Kapsel gelegt. Ihre optische Kraft wird individuell nach den Abmessungen des Auges und der Stärke des dioptrischen Fehlers beim jeweiligen Patienten gewählt, so dass der Fehler der Weitsicht behoben wird, ggf. beim Einsatz einer multifokalen künstlichen Linse auch der Fehler der Nahsicht.

PRESBYOPIE - eine Folge der natürlichen Alterung des Auges und des Verlustes der Fähigkeit der Anpassungsfähigkeit - der Fokussierung in der Nahsicht. Diese Fähigkeit sinkt schon in der Kindheit, was sich mit dem schrittweißen Entfernen des Nachsichtspunktes (der naheste Punkt vor dem Auge, welcher noch scharf sichtbar ist) äußert. Um das 40.-45. Lebensjahr verschiebt sich die Entfernung des Nahsichtspunktes auf etwa 30-45cm vom Auge und der Patient hat so Probleme mit der Nahsicht und beim Lesen. Die gegenwärtige refraktiven Lasermethoden sind noch nicht in der Lage die Presbyopie zuverlässig zu behandeln.

PRK (Photorefraktive Keratektomie) - Die PRK basiert auf der Modellierung der Hornhautkrümmung durch mechanische Beseitigung der oberen Zellschichten (Epithel). Nach der Anästhesie des Auges durch Augentropfen und nach Abtragung des Epithels, wird in den oberen Schichten des Stromats der Lasereingriff durchgeführt. Da die Epithelschicht des Auges als ein natürlicher Schutz funktioniert, wird das Auge nach der Operation sehr empfindlich bis schmerzhaft und muss deswegen mit einer schützenden Augenlinse behandelt werden. Die Epithelschicht regeneriert sich in der Regel binnen weniger Tage, trotzdem ist die Genesung in den ersten Tagen schmerzhaft und die Sicht trübe. Die definitive Genesung und Stabilisierung der Sicht sind sehr individuell und liegen zwischen einigen Wochen bis Monaten. Die PRK ist eine Alternative zur LASIK Operation für die Beseitigung von milderer Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit.

PTK ( Phototherapeutische Keratektomie) - ist ein therapeutischer Lasereingriff, der zur Behandlung von Erkrankungen der Oberflächenschichten der Hornhaut eingesetzt wird, z.B. bei rezidiven Erosionen, Narben der Hornhaut u. Ä. Der Verlauf der Operation und die postoperative Heilung sind ähnlich wie bei dem PRK-Verfahren. Der Eingriff besteht in einer mit dem Laser vorgenommenen Ablation der Oberflächenschichten der Hornhaut nach vorheriger Entfernung des deckenden Epithels. Der Eingriff erfolgt mit lokaler Betäubung des Auges mit Tropfen und dauert ca. 5 Minuten. Nach dem Eingriff wird eine heilende Kontaktlinse auf das Auge aufgesetzt, die 3 - 4 Tage lang bis zur vollständigen Verheilung der Hornhaut dort belassen bleibt. Während dieser Zeit ist das Eintropfen antibiotischer Tropfen erforderlich, das Auge kann schmerzen. Nach der Abnahme der heilenden Kontaktlinse setzt der Patient das Eintropfen entzündungshemmender Tropfen fort.

STABSICHTIGKEIT - siehe Amblyopie

STRABISMUS - oder auch Schielen. Es handelt sich um eine Störung der parallelen Augenposition und entsteht u meist als angeborener Defekt oder als Störung der Augmuskelfunktionen. Bei jedem Patienten mit diesem Problem ist es allerdings ratsam vor der Laserbehandlung eine spezialisierte strabologische Untersuchung durchzuführen, weil es bestimmte Zusammenhänge zwischen der Lage der Augen und dioptrischen Mängeln gibt. In bestimmten Fällen könnte eine Beseitigung des dioptrischen Mangels zu einer Verschlimmerung des Strabismus oder auch zu sehr unangenehmer Doppelsicht (sogenannte. Diplopie) führen. Bei Patienten, bei denen dieses Risiko präsent ist, ist es nicht ratsam eine Laserbehandlung durchzuführen.

WAVEFRONT - Auf Prinzip der sog. Wellenfläche basierendes Untersuchungsprinzip, das individualisierte Messungen der optischen Eigenschaften des Auges und Beurteilung der sog. Aberrationen höherer Ordnung ermöglicht. Diese helfen in der Laserchirurgie bei der Bildung einer genauen Vorstellung über den quantitativen und qualitativen Zustand des optischen Apparats des Auges; bei Bewertung der Bildqualität bei Dunkelheit und bei Aufzählung des Vorkommens sog. begleitender Sehphänomene.

WEITSICHTIGKEIT (hypermetropie) - ist das Auge zu kurz oder die Brechkraft der Hornhaut und der Linse zu gering, bündeln sich die Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut und das Bild wird unscharf. Das Auge ist durch die Anpassung der Linsenwölbung im geringem Ausmaß fähig den Fehler zu korrigieren, allerdings nur in Grenzen und diese Fähigkeit mindert sich mit dem fortschreitenden Alter. Größere Fehler werden schon in der Kindheit sichtbar, kleinere erst im höheren Alter - der Patient hat besonders Probleme bei der Nahsicht und später auch mit der Weitsicht Dieser Fehler kann durch Plusgläser (Sammellinse) oder durch Kontaktlinsen korrigiert werden.

 




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