Nach der Hornhaut-OP

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  • unmittelbar nach dem Eingriff werden die operierten Augen noch durch die Narkose betäubt sein, die Wirkung der Anästhesie wird aber nach und nach abklingen, wegen der postoperativen Schwellungen werden Sie zunächst nur nebelartig sehen können
  • nehmen Sie nach Rückkehr zu Hause bitte ein Schmerzmittel, und beginnen Sie bitte gleich gemäß den Vorschriften mit den Augentropfen
  • einige Stunden lang kann das operierte Auge lichtempfindlich sein, jucken, brennen oder schmerzen (bei größeren Beschwerden nehmen Sie eine weitere Schmerztablette und nutzen häufiger die künstlichen Tränentropfen)
  • zum Schlafen decken Sie das Auge mit einem Verband ab, Sie müssen aber keine Augentropfen nehmen
  • bitte vermeiden Sie jegliches Reiben der Augen
  • am nächsten Tag entfernen Sie den Verband, nehmen die Augentropfen und kommen gemäß Absprache mit dem behandelndem Arzt zur Nachkontrolle
  • an den folgenden Tagen muss das Auge nicht mehr verbunden werden, bitte nutzen Sie aber weiter die Augentropfen
  • im Laufe des Heilungsprozesses kommt es normalerweise zum Gefühl trockener Augen (morgens, nach der Arbeit am PC, durch die Klimaanlage), Lichtempfindlichkeit, schwankender Sehschärfe, wobei man für die Nahsicht die Augen zusammkneifen muss, und so weiter
Empfehlungen für die Zeit nach der Hornhaut-OP:
  • das operierte Auge mindestens einen Monat lang vor Verletzungen schützen und nicht reiben
  • bitte meiden Sie infektiöses, sehr verstaubtes oder verrauchtes Umfeld
  • einen Monat lang sollten Sie nicht ins Schwimmbad, in die Sauna und ins Solarium gehen, zudem empfehlen wir, keine Kontaktsportarten zu betreiben
  • das Gesicht zu waschen ist risikolos (außer mit kontaminiertem Wasser), wir empfehlen aber ein bis zwei Wochen lang, sich nicht zu schminken und keine Wimperntusche zu nutzen (wegen möglicher Reizungen beim Abschminken)
  • Wasser (gegebenenfalls mit Seife oder Shampoo) reizt zwar das Auge, ist aber unschädlich
  • im Falle von Unklarheiten oder Problemen kontaktieren Sie bitte das behandelnde Personal, bei akuten Beschwerden können Sie unsere SOS-Hilfsnummer nutzen (auch außerhalb der Arbeitszeiten und an arbeitsfreien Tagen)