Augenärztliche Fachuntersuchung

FAQ

Wir empfehlen das prinzipiell nicht. Bei einer voroperativen Untersuchung wird auch das hintere Augensegment (Glaskörper, Netzhaut und Sehnerv) mit pupillenerweiternden Tropfen geprüft. Das verlangsamt jedoch die Pupillenreaktion und die Anpassungsgeschwindigkeit. Das wiederum kann das Lasern der winzigen Punkte in der Iris erschweren, die aber wichtig sind für alle Typen von „passgenauen Eingriffen“. Außerdem können Augentropfen und jegliche Berührungen den Tränenfilm des Auges beeinträchtigen. Im optimalen Fall lässt man eine Laser-OP einmal im Leben machen, deswegen sollte man nicht unnötig riskieren.

Dazu bestehen unterschiedliche Ansichten. Allerdings ist wahr, dass eine gründliche Untersuchung der peripheren Netzhaut ohne Augentropfen praktisch nicht möglich ist. Genauso wenig lässt sich eine Refraktionsbestimmung ohne sog. Zykloplegie (Ausschaltung der Akkommodationsfähigkeit des Auges) durchführen. Häufig bestehen nämlich deutliche Unterschiede in den Werten einer sogenannten manifesten Refraktion (Augenmessung beim Patienten ohne Vorbereitung, bei der sich Anpassungsbemühungen nicht ausschließen lassen) und einer Refraktion in Zykloplegie (Messung nach Augentropfengabe, bei der das Ergebnis nicht durch eine Anpassung der Linse beeinflusst ist).

Damit sich die Sehschärfen bei verschiedenen Patienten und Ärzten zu unterschiedlichen Zeiten vergleichen lassen, werden Skalen genutzt. In diesen werden die Werte am häufigsten als Bruchzahlen oder reelle Zahlen dargestellt.

Die Angaben 6/6, 20/20 oder 1,0 bezeichnen in der jeweiligen Skala 100 Prozent Visus. Das bedeutet, dass der Patient aus sechs Metern Entfernung das sieht, was er optimaler Weise sehen sollte (Sechs Meter entsprechen 20 Schritt, deswegen 20/20). Eine fünfzigprozentige Sehstärke wird daher mit 6/12, 20/40 oder 0,5 angegeben. Dank moderner Laser-Methoden (individuell zugeschnittene Eingriffe vom Typ iDesign) lässt sich bei einigen Patienten sogar eine Sehschärfe erzielen, die noch über 20/20, also besser als 100 Prozent liegt!

Wenn man Kinder nicht einrechnet, dann hängt die Häufigkeit vom Alter und der Diagnose ab. Allgemein gilt, dass jeder im Alter von 40+ einmal im Jahr zur Prävention sich untersuchen lassen sollte. Ab diesem Alter können sich Grüner und Grauer Star sowie Netzhauterkrankungen entwickeln. Je früher dies entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Zudem kann die sogenannte Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) beginnen. Mit einer entsprechenden Lesehilfe können dann meist auch bis dahin nicht geklärte Probleme beseitigt werden (Schmerzen oder Schwindelgefühle).

Bei einem bereits festgestellten Sehfehler hängt die Häufigkeit der Kontrollen von der weiteren Entwicklung des Problems ab. Bei einem schnellen Fortschreiten können Untersuchungen auch alle drei bis vier Monate sinnvoll sein. Dasselbe gilt für Keratokonus-Patienten, nur so kann therapeutisch eingegriffen werden.

Es gibt eine Reihe solcher Situationen. Im Fall eines Unfalles geht man sofort zum Arzt. Ebenso trifft das bei einem Verlust des Augenlichts, plötzlich aufblitzendem Licht, Ruß im Auge oder einem Schleier vor den Augen zu. In diesen Fällen empfehlen wir, eine Augenklinik aufzusuchen, die meist auch eine Notaufnahme hat.

Ein anderer Fall sind zum Beispiel Augenentzündungen. Da gilt die 24-Stunden-Regel. Das heißt, man kann – unter den Hinweisen eines Apothekers – selbst die Behandlung mit Augentropfen beginnen. Führt dies aber nicht innerhalb eines Tages zu einer Besserung, dann sollte man einen Spezialisten aufsuchen und zu Hause besondere Hygiene-Maßnahmen ergreifen (strenge Hygiene der Hände und eigene Handtücher). So kann die Infektion nicht auf andere Mitglieder des Haushalts übergehen.

Die Dioptrien von Brillen und Kontaktlinsen unterscheiden sich. Dahinter stehen physikalische (optische) Prinzipien. Die Kontaktlinse wird direkt auf der Hornhaut getragen, wohingegen die Innenfläche des Brillenglases etwa zwölf Millimeter von der Oberfläche der Hornhaut entfernt ist. Außerdem gibt es Unterschiede bei den Typen der Kontaktlinsen und ihren Herstellern (wenn zum Beispiel ein Brillenglas -3 Dioptrien hat, dann wären die Kontaktlinsen um 0,25 bis 0,5 Dioptrien schwächer).

Ein grundsätzliches Problem besteht bei harten Linsen, aber auch weiche können die Form der Hornhaut verändern. Sie wirken wie eine feste Zahnspange. Wir müssen aber die tatsächliche Krümmung der Hornhaut bestimmen, deswegen sollten Kontaktlinsen vor einer Untersuchung, die auf einen chirurgischen Eingriff vorbereitet, nicht getragen werden.

Eine weiterer möglicher negativer Einfluss besteht darin, dass die eingesetzte Kontaktlinse auch die Dicke der Hornhaut beeinflussen kann sowie die Zellschicht der Oberfläche – das sogenannte Epithel.

Beim Tragen von Kontaktlinsen besteht ein gewisses Risiko, dass die Hornhaut geschädigt wird. Das kann etwa durch den falschen Umgang mit den Linsen geschehen, durch mechanische Schäden an den Linsen selbst oder durch Fremdkörper unter der Linse beziehungsweise im Bindehautsack. In der Folge besteht das Risiko einer Infektion mit möglicherweise bleibenden Folgen. Ein ähnliches Risiko entsteht auch beim Tragen „abgelaufener“ Linsen oder bei unzureichender Hygiene (Hände, Kontaktlinsen, Behälter für die Linsen oder der Flüssigkeit dort drin). Deswegen sollten Kontaktlinsen nur von jemandem getragen werden, der ausreichend geschickt und mental reif ist. Wichtig ist, dass Kind, Eltern und der Kontaktologe gut kooperieren und einander vertrauen. 

Ein gründliches Abschminken hat hygienische und medizinische Gründe. Bei einer Augenuntersuchung werden normalerweise auch die Augenlider berührt, und dadurch könnten Schminkpartikel an empfindliche Orte gelangen (z.B. in den Bindehautsack). Das könnte das Auge reizen oder zu einer Infektion führen. Außerdem wirken die Fettanteile kosmetischer Produkte auf den Tränenfilm, was die Ergebnisse der Fachuntersuchungen verzerren und den chirurgischen Eingriff negativ beeinflussen kann. Das Schminkverbot gilt auch für die Operation selbst sowie für die Zeit der Heilung nach dem Eingriff. Bei Letzterem ist unter anderem der Druck aufs Auge beim Abschminken nicht förderlich.

Der erste Sehtest wird bereits nach der Geburt durchgeführt, bevor das Kind nach Hause kann. Dadurch können angeborene Augenkrankheiten (Katarakt, Krebsgeschwülste) ausgeschlossen werden. Vor der Einschulung macht dann ein Kinderarzt einen Sehtest, der als Orientierung dient. Davor werden Kinder nur bei konkreten Problemen (erhöhtes Tränen der Augen, wiederholte Entzündungen, Schielen, nach Unfällen oder wenn das Kind Dinge nicht sehen kann bzw. in Hindernisse hineinläuft) zu einem Spezialisten geschickt. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann ein Kinder-Augenarzt.

Wir untersuchen bei uns ältere Kinder, die sich mitteilen und über ihre Probleme reden können. Meist geht es darum, stärkere Sehfehler festzustellen oder Hornhauterkrankungen, z.B. einen Keratokonus. Dafür ist eine Verständigung mit dem Kind wichtig. Ältere Kinder lernen bei uns auch, sich Kontaktlinsen einzusetzen.

Erfahrene Ärzte

In unserer Klinik treffen Sie auf erfahrene Spezialisten, die ihre Arbeit mögen und Ihnen helfen, die beste Behandlung für Ihre Augen zu finden.

Wir kümmern uns um unsere Patienten

Dem Team des Refrakční centrum geht es vor allem darum, den Patienten dabei zu helfen, erneut die Freude am guten Sehen zu erlangen. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie bei uns die bestmögliche Behandlung erhalten.

Angenehmes Umfeld

Unsere Patienten schätzen es, dass die Untersuchungen bei uns in einer angenehmen und modernen Umgebung stattfinden, die nicht wie ein Krankenhaus wirkt. Unser liebenswürdiges Personal bietet auch Tee an oder unterhält sich mit den Patienten.