
Dr. Petr Novák ist einer der anerkanntesten tschechischen Spitzen-Mikrochirurgen bei Augenfehlern. Seit mehr als 30 Jahre arbeitet er bereits in der Augenheilkunde, dabei hat er einige Zehntausend erfolgreiche operative Eingriffe durchgeführt. Im Ausland werden solche Chirurgen „High Volume Surgeons“ genannt. Dr. Novák ist auf die Behandlung von Katarakten und Hornhauterkrankungen sowie Refraktionsfehlern spezialisiert. 2012 gründete er zusammen mit Dr. Pavel Kuchynka das Refrakční Centrum Praha s.r.o. (RCP), dessen einziger Eigner er mittlerweile ist. Am RCP wirkt er als Fachexperte und Chefchirurg.
Dr. Novák hat mehrere Hospitationen im Ausland absolviert, so zum Beispiel an der Augenklinik in Heidelberg sowie in den USA an der Massachusetts Eye and Ear Infirmary in Boston. Zudem hat er eine ganze Reihe an Fachwerken veröffentlicht und das Kapitel „Refraktionschirurgie“ im neuen tschechischen Lehrbuch für Augenheilkunde verfasst. Seine Erfahrungen vermittelt Dr. Novák auch persönlich an seine Kollegen, und zwar bei Fachkongressen und im Rahmen postgradualer Ausbildung. Seit 2012 ist er Berater im Bereich Augenheilkunde an der US-amerikanischen Botschaft in Prag.
Über sein Leben
„Ich komme aus Prag beziehungsweise zum Zeitpunkt meiner Geburt aus der Umgebung der Hauptstadt. Aber Prag und ich sind dann ja gewachsen. Und ich habe in meiner Heimatstadt letztlich auch studiert. Meine berufliche Laufbahn begann an der Augenklinik im Prager Stadtteil Vinohrady. Damals war ich der jüngste Chirurg im Land. Ich hatte das Glück, dass mit meinem Karrierebeginn auch neue Operationsverfahren und Techniken aufkamen. Ohnehin begeistert mich, wie sich mein Fachbereich ständig weiterentwickelt. Ich habe zwei erwachsene Kinder, einen Sohn und eine Tochter, die sich außerhalb der Medizin verwirklicht haben. Mein drittes Kind, das jüngste, aber anspruchsvollste, ist das Refrakční Centrum.“

Über sich
„Ich liebe das Leben. Gerne lerne ich neue Dinge kennen, bin aber auch froh, wenn ich mit meiner Familie zusammen sein kann. Ich liebe das Meer und den Sport – auch wegen seiner Philosophie: nach dem Sieg streben, aber auch verlieren können, und beim nächsten Mal wieder siegen wollen. Das größte Problem besteht darin, dass ich für meinen Beruf wirklich alles gebe, deswegen habe ich nur wenig Freizeit.“
Über seine Arbeit
„Über das Sehen sind schon viele weise Sätze geschrieben worden. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben gilt dabei, dass man sich seiner Bedeutung erst dann bewusst wird, wenn es einem verloren geht. Deswegen halte ich es jeden Tag aufs Neue für eine sinnvolle Berufung, Menschen zu helfen, die ihr Augenlicht verlieren oder Probleme damit haben. Ich liebe den Moment, wenn ein Patient seine ‚Erleuchtung‘ erlebt, und ich dabei sein kann. Zugleich fasziniert mich, dass ich ständig Neues lernen muss und keine Sekunde nachlassen darf.“