Mit zunehmendem Alter und dem Verlust der Hautelastizität erschlafft die Lidhaut, es entstehen Hautrunzeln und „Beutel“, die den Gesichtsausdruck verändern und in extremen Fällen sogar das Sichtfeld einschränken können. Mit einer Operation der Augenlider (einer sog. Blepharoplastik) lassen sich diese Beschwerden behandeln. Der Eingriff wird bei örtlicher Betäubung durchgeführt, ggf. In Kombination mit einem Gesamtsedativum (Diazepam), in sog. Analgosedierung.

Plastische Operation der unteren Lider – Schnittmuster

Plastische Operation der oberen Lider – Schnittmuster
Verlauf der Operation
Der eigentliche Eingriff dauert (je nach Umfang der Leistung) ca. 30 bis 60 Minuten. Der Patient liegt bei dem Eingriff auf dem Rücken, und sein Gesicht ist mit einem sterilen Tuch bedeckt. Die Schnitte erfolgen in den natürlichen Falten des Lids, das heißt in der Falte des oberen Lids und direkt unter den Wimpern des unteren Lids. Damit sind die Schnitte nach dem Abheilen praktisch nicht zu sehen.
Die überflüssige Haut wird in erforderlichem Umfang entfernt und die Wunde vernäht. Unmittelbar nach der Operation wird der Bereich des Eingriffs mit einem Verband abgedeckt, danach geht der Patient nach Hause. In den ersten Tagen nach der Operation treten auf den Lidern Schwellungen und Hämatome auf, die allmählich aber zurückgehen. Wir empfehlen Ruhe, möglichst wenig physische Belastungen und keine sportlichen Aktivitäten. Empfehlenswert ist das Auflegen kalter Verbände. Weiblichen Patientinnen raten wir, die Augenpartien in den folgenden zwei Wochen nicht zu schminken. Die Fäden werden zwischen dem siebten und zehnten Tag nach dem Eingriff gezogen.