25 Jahre Tecnis-Linsen: Erfahrung, die bleibt

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25 Jahre Tecnis-Linsen: Erfahrung, die bleibt

25 Jahre Tecnis-Linsen: Erfahrung, die bleibt

Dieses Jahr feiern die Intraokularlinsen Tecnis ihren 25. Geburtstag. Und ebenso lange arbeitet mit ihnen unser Chefarzt Dr. Petr Novák, der seine Erfahrungen mit dieser Technologie seit zehn Jahren auch im Refrakční Centrum Praha einsetzt.

Ein Vierteljahrhundert ist lang. In dieser Zeit haben sich Technologien, die Möglichkeiten der Augenchirurgie und die Erwartungen der Patienten gewandelt. Dr. Petr Novák hatte aber die Möglichkeit, die Entwicklung der Tecnis-Linsen von Anfang an zu verfolgen, und entwickelte über die Jahre profunde eigene Erfahrungen.

Als wir 2016 im Refrakční Centrum Praha mit intraokularer Chirurgie begannen, war die Wahl des Implantats daher eindeutig.

Keine Kontaktlinsen

Falls Sie erstmals die Bezeichnung Tecnis hören, hat es vielleicht Sinn, zunächst zu erläutern, worum es geht. Tecnis sind keine Kontaktlinsen, die man morgens einsetzt und am Abend wieder herausnimmt. Es handelt sich um Intraokularlinsen, die bei einer Operation direkt ins Auge implantiert werden und die natürliche Linse ersetzen.

Ihre Implantation geschieht meist bei einer Kataraktoperation, also der Behandlung des Grauen Stars. Moderne Intraokularlinsen dienen aber auch unterschiedlichen Bedürfnissen der Sehfähigkeit, und bei als geeignet erachteten Patienten kann mit ihrer Hilfe die Abhängigkeit von der Brille reduziert werden.

Dabei ist es gerade bei den Möglichkeiten, die wir heute den Patienten anbieten können, in den vergangenen 25 Jahren zu einem großen Fortschritt gekommen.

Warum gerade Tecnis?

Bei der Auswahl der Intraokularlinsen legen wir Wert auf ihre optischen Eigenschaften, die Qualität des Materials, die langjährige Stabilität und vor allem auf den Nutzen für den Patienten. Und gerade die Tecnis-Linsen überzeugen uns durch ihre Kombination aus durchdachter optischer Lösung, fortschrittlichen Materialien und der langjährigen technologischen Weiterentwicklung.

Wir sind überzeugt, dass wir den Patienten nur solch ein Produkt anbieten dürfen, hinter dem wir auch selbst stehen. Deswegen nutzen wir eine Technologie, deren Eigenschaften wir vertrauen und deren Möglichkeiten wir gut kennen.

Tecnis ist für uns nicht nur die Wahl einer bewährten Technologie. Es ist auch die Wahl einer solchen Qualität, die wir ebenso Ihnen anbieten wollen. Denn für Ihre Augen wollen wir das Beste, das uns möglich ist.

Es geht nicht nur darum, gut zu sehen. Es geht auch darum, wie Sie sehen wollen.

Bei der Auswahl von Intraokularlinsen ist heutzutage nicht nur der dioptrische Wert wichtig. Der Arzt muss sich das ganze Bild ansehen, also auch den Zustand der Augen, die gesamte Krankheitsgeschichte sowie die Weise, wie der Patient lebt und was er von seinen Augen erwartet.

Manch einer will vor allem gut in die Weite sehen. Jemand anderes verbringt große Teile des Tages am Computer, liest, arbeitet mit dem Telefon oder möchte gerne so selten wie möglich die Brille im Alltag aufsetzen müssen.

Gerade dafür gibt es unterschiedliche Typen an Intraokularlinsen mit verschiedenen optischen Eigenschaften. Einige sind vor allem für eine gute Weitsicht konzipiert, andere bieten eine größere Bandbreite an Seheigenschaften an und helfen auch bei der Sicht in mittlere Entfernungen oder der Nahsicht. Im Angebot von Tecnis lassen sich zum Beispiel Monofokal- und Multifokallinsen, torische Linsen oder Linsen mit einer erweiterten Tiefenschärfe finden.

Eine Linse muss deswegen nicht für jeden ideal sein. Über den geeigneten Typ entscheidet der Arzt aufgrund der Untersuchung und erwägt zusammen mit dem Patienten, welche Lösung am besten dessen Augen, dessen Lebensstil und dessen Erwartungen entspricht.

Dr. Petr Novák: „In den 25 Jahren ist die Technologie natürlich deutlich fortgeschritten. Für mich hat aber vor allem einen Wert, dass ich diese Entwicklung von Anfang an verfolgen und zugleich mit den Tecnis-Linsen die ganze Zeit über arbeiten konnte. Als wir vor zehn Jahren mit intraokularer Chirurgie im Refrakční Centrum Praha begonnen haben, war es daher natürlich, bei jener Technologie zu bleiben, der ich bereits 15 Jahre lang vertraut habe.“

Wenn sich bessere Augen im Alltag bemerkbar machen

Hinter jeder Intraokularlinse ist aber schlussendlich ein konkreter Mensch. Und sein Grund, warum er anders sehen will. Für einen kann es wichtig sein, bequem lesen zu können. Für jemanden anderes Auto zu fahren, Sport zu treiben, zu reisen oder einfach morgens die Augen zu öffnen und nicht die Brille suchen zu müssen. Gerade daher freut uns an dieser Arbeit, dass das Ergebnis einer Operation nicht nur eine Zahl im Untersuchungsergebnis ist. Es ist eine Veränderung, die der Patient vor allem in seinem Alltag wahrnimmt.

Was eine Veränderung der Sehleistung in der Praxis bedeuten kann, zeigt auch die Erfahrung des Schauspielers Karel Zima gut, der sich vor kurzem gerade bei uns Tecnis-Intraokularlinsen implantieren ließ.

Wegen einer Verschlechterung der Augen brauchte er zwei Brillen – eine für die Weitsicht und eine für die Nahsicht. Der ständige Wechsel der Brillen machte seine Arbeit im Theater und vor der Kamera komplizierter, genauso wie das Lesen der Drehbücher, die Auftritte als Moderator aber auch eine Reihe alltäglicher Situationen. Die Brillen musste er während des Tages wiederholt absetzen, suchen und wieder aufsetzen.

„Vor der Operation war meine Welt unterteilt in zwei Brillen. Entweder sah ich gut in der Nähe oder in die Ferne. Doch die Welt spielt sich nicht nur in einer einzigen Entfernung ab“, schildert Karel Zima seine Erfahrungen.

Am Ergebnis der Operation ist ihm am meisten die Freiheit im alltäglichen Leben wert. Er muss nicht überlegen, welche Brille er nehmen muss, wo er sie abgelegt hat, und auch nicht, ob er sie etwa bei weiteren Tätigkeiten braucht. „Seit der Operation sind ein paar Monate vergangen, und langsam vergesse ich, dass ich überhaupt einmal eine Brille getragen habe. Mir kommt es wie etwas vor, dass vor zehn oder hundert Jahren war, und sicher will ich dorthin nicht zurück“, sagt Zima.

 

Was bedeuten für Sie die 25 Jahre mit Tecnis?

Vor allem Erfahrung. Eine Erfahrung, die uns daran erinnert, dass es in der modernen Medizin nicht nur um Technologien und Zahlen geht. Die Technologie ist wichtig, aber genauso wichtig ist es, sie richtig für einen konkreten Menschen anwenden zu können.

Nach 25 Jahren nehmen wir die Tecnis-Linsen daher nicht nur als einen Teil der Geschichte unserer Klinik wahr. Sie sind der Teil einer langen Reise, während derer wir zusammen mit der Entwicklung der Augenchirurgie weiter vorangeschritten sind. Und wir sind froh, dass wir auch heute diese Reise fortsetzen können.

25 Jahre an Erfahrung. Und dahinter Tausende Menschen, die die Welt so gut wie möglich sehen wollen.