Geräte für Laser-Operationen

Home / Geräteausstattung / Geräte für Laser-Operationen

Unser Zentrum nutzt als einzige Augenklinik in Tschechien die einzigartige Kombination eines iLASIK-Eingriffs mit der iDESIGN-Software. Diese Methode garantiert Präzision, Sicherheit und ein langfristig stabiles Sehergebnis, das die Grenze von 20/20 (100% Sehkraft) übertrifft. Unser Ziel ist nicht nur, die Dioptrien zu beseitigen, sondern eine maximale Sehfähigkeit unserer Patienten zu erreichen.

Das einzigartige Lasersystem verbindet drei selbständige Einheiten:

  • iDesign
  • Femtosekundenlaser iFS®
  • Excimerlaser VISX STAR S4 IR

iDesign®

Verbindet die Ergebnisanalyse von gleich fünf Messungen* von Grundparametern des Auges zur selben Zeit, die Empfehlung eines optimierten chirurgischen Eingriffs nach Maß für das Auge des Patienten und das Programmieren des Operationsplans für den Laser VISX STAR S4 IR miteinander. Der Laser ändert dann auf gewünschte Weise die Krümmung der Hornhaut.

Bei der Untersuchung per iDesign® wird zeitgleich die Iris gescant. Dies ist grundlegend, um die Iris im Rahmen der Automated Iris Registration (s. VISX STAR S4 IR) zu identifizieren und zu beobachten. Dadurch kann es nicht zu einer Verwechslung der Patientendaten kommen, denn jeder Scan der Iris ist einzigartig (wie ein Fingerabdruck). Während des Eingriffs vergleicht eine Spezialkamera durchgehend die Referenzpunkte auf der Iris, die bei der iDesign®-Untersuchung erstellt wurden, mit jenen Punkten, die bei der Laser-OP aufgenommen werden. So wird eine eventuelle Abweichung des Laserstrahls sofort korrigiert. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass die Formänderung der Hornhaut genau nach den Plänen vorgenommen wird.

*Ergebnis eines Bildes – insgesamt fünf Messungen:
  • Aberrometrie (Wellenfrontanalyse)
    Hartmann-Shack-Wellenfront-Sensor mit hoher Auflösung (fünfmal höhere Auflösung als bei der vorherigen WaveScan-Version) und Fourier-Rekonstruktionsalgorithmus, der mehr als 1 257 Analysen in der Sieben-Millimeter-Zone verwendet und so die Messgenauigkeit verbessert.
  • Refraktion des Auges (dioptrische Eigenschaften des Auges als Ganzes)
  • Pupillometrie (Messung der Pupillengröße unter unterschiedlichen Lichtbedingungen)
  • Keratometrie (Messung der dioptrischen Brecheigenschaften der Hornhaut)
  • Hornhauttopographie (Messung von Krümmungs- und Wölbungsveränderungen)

iFS® Femtosekundenlaser

Femtosekundenlaser werden in der Augenheilkunde bei der Operation von Refraktionsfehlern, der Hornhaut und der Linse eingesetzt. Femtolaser gehören zu den sog. Feststofflasern. Sie arbeiten mit ultrakurzen Lichtimpulsen im Wellenlängenbereich zwischen 1 100 und 1 600 Nanometern. Der Vorteil solcher Laser ist ihre hohe Genauigkeit.

Der Laserschnitt beruht auf dem Prinzip der Photodisruption. Der Laserstrahl wird auf einen Punkt gerichtet, dadurch wird die Energie dort konzentriert, und das Gewebe der Hornhaut verdampft sofort. Dadurch entstehen kleine Blasen, die bei der Abtrennung des Gewebes helfen. Ein wichtiger Parameter beim Laser ist die Frequenz, mit der das jeweilige Gerät die Impulse generiert. Je höher die Pulsfrequenz des Lasers und je niedriger die Energie ist, mit der genau gezielt wird, desto mehr überlagern sich die einzelnen Punkte. Dadurch werden sogenannte Gewebebrücken beseitigt, die die Qualität des Laserschnittes mindern. Deswegen gilt, dass ein Gerät technisch umso weiter entwickelt ist, je höher seine Laserfrequenz liegt.

Wo der Femtosekundenlaser iFS® hilft:
  • Hornhaut-Lamelle

Im ersten Teil des Laser-Eingriffs wird eine dünne Lamelle (Flap) gebildet, die aufgeklappt wird, und im zweiten Teil wird mit dem Excimerlaser die Krümmung der Hornhaut definitiv korrigiert. iFS®-Lamellen sind sehr viel genauer, als jene, die mit anderen Geräten dieses Typs hergestellt werden. Und sie stehen in der Qualität weit über den Lamellen, die mit einem mechanischen Mikrokeratom entstehen.

• Die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen wird reduziert oder komplett ausgeschaltet, und das sowohl bei der Bildung der Lamelle, als auch während der Operation.
• Durch die engere Spotseparation wird eine glattere Oberfläche der Stromazellen-Schicht erreicht, was ermöglicht, praktisch ohne Anstrengung die entstandene Hornhaut-Lamelle aufzuklappen.
• Die Software macht es möglich, die Parameter für die Hornhaut-Lamelle individuell anzupassen. So kann nicht nur die Form (zum Beispiel eine Ellipse bei höheren Graden von Astigmatismus) geändert werden, sondern auch der Winkel des seitlichen Schnitts bis zu einem Wert von 150°. Damit wird garantiert, dass der Flap nach der Operation stabiler ist, die unterbrochenen Nerven wieder besser zueinanderfinden und seltener ein Trocken-Auge-Syndrom entsteht.

  • Hornhaut-Tunnel

Bei Patienten mit Keratokonus werden Hornhaut-Segmente, sogenannte Keraringe, in Hornhaut-Tunnel eingesetzt. Damit werden die Hornhaut abgeflacht und die Unregelmäßigkeiten in der Krümmung reduziert. Hornhaut-Tunnel, die mit einem Femtosekundenlaser geschaffen wurden, sind am genauesten. Dadurch ist die Operation sicherer als bei manuellen Techniken.

  • Hornhauttasche

Einige Spezialimplantate werden in eine Hornhauttasche eingesetzt, zum Beispiel Mikrolinsen zur Korrektur von Altersichtigkeit oder ein Ring (MyoRing), um die Hornhaut bei starkem Astigmatismus oder einem Keratokonus abzuflachen.

  • Astigmatismus-Korrektur

Der Laser ersetzt in diesem Fall das Diamant-Skalpell. Mit seiner Hilfe wird die Hornhaut angeschnitten, um ihre ungleichmäßige Krümmung zu korrigieren. Auf diese Weise wird ein genaueres Ergebnis erzielt als durch die Hand eines Chirurgen.

  • Keratoplastik

Der Femtosekundenlaser kann auch für eine Hornhaut-Transplantation genutzt werden. Da er genauer arbeitet, verkürzt dies den Heilungsprozess, und mit ihm lässt sich das Transplantat präziser formen. Das klassische Beispiel dafür ist die tiefe lamelläre Keratoplastik (DSAEK), bei der nur ein Teil (Lamelle) der Hornhaut ersetzt wird. Der Femtolaser bildet eine Hornhautscheibe sowohl aus dem Gewebe eines Spenders, als auch aus dem Gewebe des Empfängers. Ähnlich ist dies bei der Transplantation der Hornhaut in vollständiger Dicke, bei der sog. perforierenden Keratoplastik (PKP).

Excimerlaser VISX STAR S4 IR

Das Grundprinzip einer Laser-Operation liegt in der Modellierung des Hornhautgewebes durch einen Excimerlaser je nach dioptrischem Fehler. Der Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 193 nm (UV) kann beim Auftreffen auf die Hornhaut in schonender Weise eine vorher in ihrer Dicke definierte Gewebeschicht entfernen. Die Energie der Laserstrahlung zerstört die Verbindung zwischen den einzelnen Molekülen des Hornhautgewebes und lässt diese verdampfen (Vaporisation). Jeder Puls des Excimerlasers kann Hornhautgewebe mit einer Genauigkeit von 0,25 Mikron entfernen. Die Streuung und Größe der Laserpulse werden durch einen Computer gesteuert, und durch die allmähliche Abtragung des Gewebes werden die Krümmung der Hornhaut und damit auch ihre optischen Eigenschaften in der gewünschten Weise verändert.

Bei Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut im zentralen Teil abgeflacht, sodass die Brechkraft geringer wird. Bei der Weitsichtigkeit ist das Ziel des Eingriffs hingegen, die Wölbung der Hornhaut zu vergrößern und die Brechkraft zu stärken. Beim Astigmatismus wird die Krümmung der Hornhaut gleichmäßiger gemacht.

Da der Excimerlaser kalte UV-Strahlen aussendet, drohen keine Verbrennungen am Hornhautgewebe oder anderen Teilen des Auges. Die große Genauigkeit, die gute Planbarkeit der gewünschten Änderungen in der Oberflächenkrümmung und die Sicherheit machen einen Eingriff mit dem Excimerlaser zu einer der herausragenden Methoden der Refraktionschirurgie. Der Excimerlaser kann auch genutzt werden, um Narben von der Oberfläche der Hornhaut zu entfernen (PTK).

Wir verwenden einen Laser VISX STAR S4 IR, der unter den Argon-Fluorid-Excimer-Lasern zur absoluten Spitze gehört. Bei diesem System wird Wert gelegt auf einen schonenden Eingriff und ein präzises Ergebnis. Der VISX STAR S4 IR lässt sich sowohl für die PRK-Operationstechnik verwenden, als auch für die LASIK-Methode. Letztere bildet zusammen mit der Software iDESIGN eine perfekt individualisierte Technik, um dioptrische Fehler zu beseitigen.

Bei modernen Laser-Eingriffen soll – bei minimaler Exposition der Hornhaut – nur möglichst wenig Hornhautgewebe entfernt werden, mit dem Ergebnis, dass auch eine gute Sicht in der Dämmerung und der Dunkelheit erreicht wird. Das System VISX STAR S4 IR meistert diese Aufgaben bravourös.

Die bei uns verwendete Technologie (Variable Spot Size) macht es im Verlauf des gesamten Eingriffs möglich, Strahlen von einem Durchmesser zwischen 0,65 mm und 6,5 mm zu kombinieren, wobei sie auf der Grundlage der Verarbeitung von Daten aus der diagnostischen Untersuchung vor der OP (iDESIGN, Topograph) genau gezielt werden. Der Strahlendurchmesser von 0,65 mm wird dazu verwendet, feine Verkrümmungen der Hornhaut bei der Ablation nach Maß auszuglätten. Die Dauer eines Laserpulses liegt bei 20 Nanosekunden. Dadurch wird nur eine geringe Menge an Gewebe entfernt und die Dauer des gesamten Einigriffs verkürzt.

Der VISX S4 arbeitet standardmäßig mit einer optische Zone von 6,5 mm, die sich individuell auf bis zu 8 mm ausweiten lässt. Der maximale Durchmesser des Therapiebereichs (Ablationszone) kann aber bis zu 9 mm betragen. Die Verwendung einer größeren optischen Zone und ein größerer Ablationsbereich genutzt wird mögliche Nachtsichtprobleme durch die natürliche Pupillenerweiterung bei schlechteren Lichtverhältnissen.

Weitere verwendete einzigartige Systeme beim Laser VISX S4:
  • iDESIGN – diese individualisierte Laser-Korrektur wurde von der Firma VISX entwickelt. Die Technologie ermöglicht absolut genaue Messungen und Korrekturen nach Maß bei jedem geeigneten Patienten.
  • Active Track Automatic Centering – ermöglicht, während des Eingriffs konstant die Pupillenmitte zu verfolgen und die Laserstrahlen automatisch in die Mitte der optischen Achse zu dirigieren. Die Bilderfrequenz liegt dreimal höher als die Pulsfrequenz des Lasers und erfasst dadurch problemlos jegliche Augenbewegungen zwischen den einzelnen Pulsen.
  • Iris-Erkennungsprogramm: Automated Iris Registration (IR) – ermöglicht eine präzise Ausrichtung des Lasers, sodass Fehler bei einer Bewegung des Auges infolge einer leichten Kopfbewegung des Patienten oder durch ein Blinzelns ausgeschlossen werden. Über eine Spezialkamera werden während des gesamten Eingriffs die Referenzpunkte auf der Iris, die durch die iDESIGN-Untersuchung gewonnen wurden, mit den beim Laser-Eingriff aufgenommenen Punkten verglichen. Dadurch wird der Laserstrahl an den richtigen Punkt gelenkt.

Die Kombination der geschilderten Technik-Systeme geschieht durch zwei Ifrarot-Videokameras, die alle Bewegungen des Auges entlang der X-, Y- und  Z-Achse erfassen. Der Lasereingriff ist deswegen absolut genau, wobei eine Sehleistung von über 100 Prozent erzielt werden kann.