Katarakt und Alterssichtigkeit

Katarakt und heutige Korrekturmöglichkeiten von Alterssichtigkeiten

Patienten mit Grauem Star (Katarakt) haben meist auch Anzeichen von Alterssichtigkeit. Das heißt, sie brauchen unterschiedliche Dioptrien für die Sicht in die Ferne und fürs Lesen. Falls unter diesen Umständen geplant ist, eine getrübte Linse zu entfernen und durch ein Implantat zu ersetzen, lässt sich die moderne Technik Monovision, eine künstliche Multifokallinse oder ein EDOF-Implantat nutzen.

Über die Wahl des richtigen Implantats entscheiden sowohl die Bedürfnisse des Patienten als auch der Augen-Befund. Heutige Senioren fahren selbst noch im fortgeschrittenen Alter Auto, gehen gerne aus, arbeiten am Computer, Tablet oder Handy und sind noch auf weitere Art aktiv. Sie wünschen sich daher, auch nach einer Katarakt-Operation nicht von einer Brille abhängig zu sein.

Die Spitze der Kanüle für die Phakoemulsifikation saugt die Linsen-Trümmer ab.

Füllen Sie bitte das folgende Formular aus, und wir antworten Ihnen so bald wie möglich mit einem Terminvorschlag.

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Außer dem Wunsch des Patienten ist auch der gute gesundheitliche Gesamtzustand des Auges eine Voraussetzung für die Implantation einer solchen Kunstlinse. Kontraindiziert sind gewisse Schädigungen durch vorangegangene Verletzungen, fortgeschrittene Formen eines Glaukoms (Grüner Star) oder Makula-Degenerationen. Wie in allen anderen Fällen ist auch hier eine gründliche Untersuchung vorgeschaltet, die gegebenenfalls ergänzt wird durch weitere Spezialmessungen, wie des Gesichtsfeldes, des Augenhintergrunds (OCT) und der Sehnerven. Mit zunehmendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer begleitenden Augenerkrankung, und es müssen alle Fälle ausgeschlossen werden, in denen die Implantation einer klassischen, monofokalen Kunstlinse die bessere Variante ist.