Untersuchungsgeräte

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iDESIGN

iDESIGN steht für eine individualisierte und einzigartige Messmethode der optischen Eigenschaften des Auges. Die moderne Refraktionschirurgie konzentriert sich nicht mehr nur auf die dioptrischen Eigenschaften der Augen, sondern auch auf die Parameter der Hornhaut, den Durchmesser der Pupille und die Wellenfrontanalyse. Nur bei einer perfekten Bewertung dieser Größen lassen sich die Daten gewinnen, die als Grundlage dienen für die Durchführung eines präzisen Laser-Eingriffs.

iDESIGN vereint in sich folgende Untersuchungsmethoden:
  • Aberrometrie (Wellenfrontanalyse)
  • Automatische Messung der Refraktion
  • Pupillometrie
  • Keratometrie
  • Hornhauttopographie

Worin liegt die Einzigartigkeit von iDESIGN? Die Analysemethode gilt derzeit als die perfekteste. Und zwar, weil man mit einer einzigen Messung gleichzeitig alle notwendigen Daten erhält.
Mit der Nutzung dieser Daten wird ein Algorithmus für den Laser-Eingriff erstellt. Bei der anschließenden Realisierung mit dem VISX Star werden allerhöchste Ergebnisse erzielt, und das bei einer Sehschärfe von über 100 Prozent.

PENTACAM®

Dieses Gerät nutzen wir, um die Hornhaut und das vordere Augensegment zu untersuchen. Dies dauert nur wenige Minuten, ist kontakt- und schmerzfrei.

Dabei handelt es sich um das erste Untersuchungsinstrument mit einer sich automatisch drehenden Scheimpflug-Kamera. Während des Scannens, das maximal zwei Sekunden dauert, entstehen bis zu 50 Bilder des vorderen Augensegments. Die Untersuchung erfolgt automatisch, ohne den Patienten größer zu belasten.

Parametermessung der Hornhaut

Die Pentacam® misst die Hornhaut in ihrem gesamten Umfang. Sie liefert topographische Daten über die Wölbung und Krümmung der hinteren und vorderen Hornhautfläche. Ebenso wird die Dicke der Hornhaut (Pachymetrie) gemessen und graphisch auf ihrer gesamten Oberfläche abgebildet. Das Gerät ist ebenso in der Lage, autmatisch die einzelnen Stufen der Augenkrankheit Keratokonus zu erkennen.

Weitere Funktionen

Für das Screening eines Glaukoms (Grüner Star) werden Daten wie die Tiefe der vorderen Kammer, ihr Fassungsvermögen (Größe) und die Kammerwinkel berechnet und erfasst. Die Ausleuchtung des Auges mit blauem LED-Licht macht die Trübungen der Hornhaut und der Linse (Katarakt) sichtbar.

Nach der Untersuchung erstellt die Pentacam® einen Bericht, der alle Abweichungen vom Normalzustand während des Scannens zusammenfasst.

Untersuchung am Autorefrakto-Keratometer

Untersuchung mit der Pentacam

Füllen Sie bitte das folgende Formular aus, und wir antworten Ihnen so bald wie möglich mit einem Terminvorschlag.

Augenrefraktometer mit Keratometer und Tonometer

Ein Refraktometer mit einem Keratometer ist ein Gerät, mit dem die Parameter des Auges inklusive der Refraktion bestimmt werden. Der Patient legt sein Kinn auf den Untersatz des Geräts und lehnt seinen Kopf gegen eine Stütze. Dadurch befindet sich der Kopf in einer stabilen Position. Dann schaut der Patient ins Okular, wo er ein Bild sieht (fliegender Ballon), auf das er seinen Blick richtet. Dadurch beruhigt sich das Auge, und das Gerät hat genügend Zeit für die Messungen.

Der Augenrefraktometer überträgt ein Bild auf die Netzhaut, das von ihr gespiegelt wird. Danach bewertet das Gerät die Größe und Qualität des gespiegelten Bildes, und genau aus diesen Daten erfolgt die Refraktionsbestimmung beim Patienten. So erhält man orientierungsweise den sphärischen Brechwert und den Gesamt-Astigmatismus.

Bei der sog. Keratometrie messen wir die dioptrischen Brecheigenschaften der Hornhaut, inklusive des Hornhautastigmatismus, und bestimmen seine Achsen.

Dieses moderne Gerät ermöglicht eine sog. objektive Refraktionsbestimmung. Das bedeutet, dass die Augenparameter des Patienten mit einem Gerät ermittelt werden, ohne dass die Werte beeinflusst werden können. Allerdings sind es nur ungefähre Werte, die dem Arzt oder Optometrist in der Folge zu einer schnelleren und einfacheren subjektiven Refraktionsbestimmung verhelfen. Dabei ermittelt der Arzt systematisch mit Test-Brillengläsern die Sphäre und den Zylinder, die dem Patienten am angenehmsten vorkommen und das beste Sehergebnis bedeuten.

Kontaktlose Tonometrie

Dies ist die am häufigsten angewandte Untersuchungsmethode, um den Augeninnendruck zu bestimmen. Dazu dient ein kontaktloser Tonometer. Der Patient stützt seinen Kopf an Kinn und Stirn ab und wird aufgefordert, einen farbigen Punkt im Gerät mit den Augen zu verfolgen. Dabei bläst das Gerät dreimal je in das linke und das rechte Auge. Durch das plötzliche Blasen von Luft wird die Hornhaut abgeplattet. Dabei gilt, dass sich die Hornhaut umso schlechter abplatten lässt, je höher der Augeninnendruck ist. Anhand der Geschwindigkeit der Luft, die zurückgestoßen wird, lässt sich mit einem speziellen Algorithmus der Augeninnendruck messen.

Bei einem höheren Augeninnendruck kann die Messung unter anderem durch eine stärkere Hornhaut des Patienten verfälscht werden oder auch durch das Schließen der Augen während der Untersuchung. Deswegen ist das Untersuchungsergebnis nur ein Orientierungswert. Diese Methode eignet sich für das Screening eines Glaukoms.

Optischer Biometer NIDEK AL-Scan

Die Messung der Augenachsenlänge (Abstand von Hornhautmitte zur Netzhautmitte) zusammen mit der Keratometrie (Brechkraftmessung der Hornhaut) dient als Grundlage, um die optischen Maße für die Intraokularlinse zu bestimmen. Nur wenn die Messung absolut präzise durchgeführt und umgerechnet wird, lassen sich nach einer Katarakt-Operation und vor allem bei refraktiven Eingriffen im Augeninneren das gewünschte Sehergebnis erreichen.

Der optische Biometer NIDEK AL-Scan ist nicht nur schnell, sondern auch sehr präzise – und das selbst bei einer stark getrübten Linse. Das Gerät ermöglicht es, das Auge in 3D zu beobachten, wobei die Messungen automatisch erfolgen, ohne dass der Patient belastet wird.

Die Messungen werden fortlaufend durch neue mathematische Formeln ergänzt und die sogenannte A-Konstanten-Berechnung einzelner Typen von Intraokularlinsen optimiert. Das Gerät verfügt zudem über eine Spezialhilfefunktion, um torische Intraokularlinsen korrekt einzustellen.